Kurt Brumme mahnt zum Gedenken! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Franziska Schulze   
Freitag, 09. Mai 2008 um 11:49

Kurt Brumme MdL09.05.2008. Aus Anlass des 75. Jahrestages der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 durch die Nationalsozialisten fordert der Landtagsabgeordnete Kurt Brumme zur mahnenden Erinnerung im Interesse der Demokratie und der freien Meinung auf. "Wir haben die Verantwortung uns an die Bücherverbrennung zu erinnern um unserer nachfolgenden Generation den Wert der freien Meinung zu vermitteln", sagte Kurt Brumme.

 

icon PM 7/2008 - Bücherverbrennung (34.44 kB)

 

Kurt Brumme mahnt zum Gedenken!

Aus Anlass des 75. Jahrestages der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 durch die Nationalsozialisten fordert der Landtagsabgeordnete Kurt Brumme zur mahnenden Erinnerung im Interesse der Demokratie und der freien Meinung auf.


09.05.2008. Am 10. Mai 1933, kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, kam es im Zuge einer „Aktion wider den undeutschen Geist“ zu einer von dem Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund organisierten und systematisch vorbereiteten Verfolgung jüdischer, marxistischer und pazifistischer Schriftsteller.

Trauriger Höhepunkt waren die am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz und in einundzwanzig weiteren Hochschulstädten, unter anderem in Bonn, Braunschweig, Bremen, Breslau, Dortmund, Dresden, Frankfurt am Main, Göttingen, Greifswald, Hannover, Kiel, Marburg, München, Nürnberg und Rostock stattfindenden Bücherverbrennungen.

Allein bei der in Berlin stattgefundenen Verbrennung sollen 30.000 Bücher in die Flammen geworfen worden sein, deren Autoren nicht in die NS-Ideologie passten. Es handelte sich um Werke von Bertolt Brecht, Otto Dix, Alfred Döblin, Albert Einstein, Sigmund Freud, Heinrich Heine, Franz Kafka, Erich Kästner, Heinrich Mann, Erich Maria Remarque, Anna Seghers und Arthur Schnitzler.

Anlässlich dieses Gedenktages erklärte Kurt Brumme MdL: „Dieser geistlose und intolerante Akt der Barbarei ist ein dunkles Kapitel. Demokratie beruht auf der Toleranz der anderen Meinung, daher muss allen Mitgliedern unserer Gesellschaft dieses Verbrechen im mahnenden Bewusstsein bleiben. Wir haben die Verantwortung uns an die Bücherverbrennung zu erinnern um unserer nachfolgenden Generation den Wert der freien Meinung zu vermitteln.“

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