Äußerungen von Zerbster Bürgermeister unverständlich! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christian Tylsch   
Montag, 21. Juli 2008 um 10:23

Zu den Äußerungen des Zerbster Bürgermeisters Helmut Behrendt in der Mitteldeutschen Zeitung vom 19. Juli 2008 bezüglich der Schulwege zu den Berufsschulen erklärt der Landtagsabgeordnete Kurt Brumme: „Im Fußball würde man sagen, wer nicht mehr vernünftig spielerisch weiter weiß, fängt an zu holzen!“ so Brummes erste Reaktion. Brumme stellte klar, dass er bereits während der intensiven Diskussion um die Kreisgebietsreform vor über zwei Jahren auf die Folgen für alle Lebensbereiche (wie z.B. Rettungsdienst oder Schuleinzugsbereiche) der Zerbster Bürger hingewiesen hat. Schon damals habe er erklärt, so Brumme, dass die Frage der Schulen in dem nun entstandenen Kreis problematisch ist. Dies wird sich bei den sinkenden Schülerzahlen noch verstärken.

icon PM 13/2008 - Äußerungen von Zerbster Bürgermeister unverständlich! (44.06 kB)


„Natürlich setze ich mich für das Wohl der Zerbster Schülerinnen und Schüler ein. Mir geht es natürlich um die Berufsschule Dessau, da hat Herr Behrendt recht! Durch die zentrale Lage dieser Berufsschule können die Zerbster Schüler kurze Wege zurücklegen und verbringen nicht den ganzen Tag auf der Straße oder der Schiene! Außerdem Erhalten wird dadurch den zentralen Standort für die gesamt Region. Das sind zwei Effekte die ineinander greifen – darauf kommt es an.“

Waren es doch die „Anhalt-Aktivisten“ aus Zerbst, die die beste Variante, die Vollfusion der Landkreise Wittenberg und Anhalt-Zerbst ebenso wie die zweitbeste Variante, die Fusion des Zerbster Teils mit dem Jerichower Land, abgelehnt hatten und damit die jetzige Situation zu verantworten haben.

Im Übrigen weißt der Landtagsabgeordnete die Anwürfe von Behrendt als unsachlich und beleidigend zurück. Wer von Totengräben sprechen muss, hat scheinbar das politische Gespür für ein gutes Miteinander verloren.