Einstiegsgeld schafft Arbeitsplätze PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Franziska Schulze   
Freitag, 20. Januar 2006 um 00:00

Kurt Brumme informiert über die positiven Auswirkungen des Einstiegsgeldes auf den Arbeitsmarkt von Sachsen- Anhalt. Seit Inkrafttreten des SGB II im Jahre 2005 ist durch das so genannte "Einstiegsgeld" eine neue Möglichkeit zur Schaffung von Arbeitsplätzen in unserer Region ermöglicht worden. Deshalb fordert Kurt Brumme alle Unternehmen in der Region auf sich weiterhin für diese neue Chance einzusetzen und damit aktiv an der Bekämpfung der Arbeitslosigkleit mitzuwirken.


Seit dem Inkrafttreten des SGB II im Jahr 2005 war es erklärtes Ziel der Landesregierung von Sachsen-Anhalt, Beziehern von ALG II eine reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeitsstelle in Unternehmen des Landes anbieten zu können. Wie der Landtagsabgeordnete Kurt Brumme mitteilte, konnte dieses Ziel u. a. durch die Nutzung des so genannten „Einstiegsgeldes“– als Kombilohn im Niedriglohnbereich realisiert werden.
Dieses "Einstiegsgeld" steht seit Inkrafttreten des SGB II im Jahr 2005 zur Verfügung und unterstützt die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit oder auch einer beitragspflichtigen Beschäftigung für Bezieher von ALG II.
Es entlastet insbesondere die öffentlichen Haushalte und Versicherungssysteme nachhaltig und bietet Unternehmen die Möglichkeit wirtschaftlich tragfähige zusätzliche Arbeitsplätze im Niedriglohnbereich zu schaffen. Außerdem können gleichzeitig auch gering qualifizierte Arbeitslose leistungsgerecht entlohnt werden.
 
In Sachsen-Anhalt wurden bis zum 31.12.2005 ca. 1.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse mit Unterstützung des Einstiegsgeldes geschaffen. Dies ist das beste Ergebnis aller deutschen Bundesländer.
 
Leider wurde diese neue Möglichkeit zur stärkeren Entlastung des Arbeitsmarktes in Sachsen-Anhalt nicht von jedem Landkreis genutzt. Dabei hätten gerade qualifizierte Arbeitslose hier eine Möglichkeit den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt optimaler zugestalten, so Brumme. Er fordert deshalb noch einmal nachdrücklich alle regionalen Unternehmen auf sich verstärkt für diese Art des Kombilohns einzusetzen und sie als Chance zur Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze zu sehen.