Hochwasserausschuss beendet Arbeit PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christian Tylsch   
Montag, 20. Februar 2006 um 00:00

Kurt Brumme MdLAuf der letzten Landtagssitzung in der jetzt zu Ende gehenden Legislaturperio-de erklärte der Hochwasserausschuss seine Arbeit für beendet und empfahl dem Plenum des neuen Landtages die Arbeit des Ausschusses in besonderer Weise fortzuführen.
Der Landtagsabgeordnete Kurt Brumme bemerkte hierzu, dass durch die Arbeit dieses Ausschusses sehr viele Bestimmungen und Gesetze dahin gehend geän-dert werden konnten, dass Reparaturen und der Ausbau der Hochwasser-schutzanlagen im Gegensatz zu anderen Bundesländern, wie z.B. in Sachsen, sehr viel schneller vorangetrieben wurden.

Insgesamt stellte die Landesregierung über 300 Millionen Euro für die Scha-densbeseitigung und den Ausbau der Schutzanlagen bereit.  Das Hochwasser-schutzkonzept, das bis 2010 reicht, sieht vor weitere finanzielle Aufwendungen in Millionenhöhe dafür zu verwenden. Damit sollen Deiche, Sperranlagen und deren notwendige Infrastruktur dahingehend verbessert werden, dass Katast-rophen, wie das Hochwasser 2002, sicher bewältigt werden können.
Außerdem erklärte Kurt Brumme, dass für den Raum Dessau nach dem „Jahr-hunderthochwasser“ über 50 Millionen Euro in Hochwasserschutzanlagen ver-baut wurden. Hierdurch sei ein weitaus höherer Schutz als vorher gegeben und die Menschen nach derzeitig denkbaren Szenarien vor Hochwasser geschützt. Für Roßlau ist vorgesehen nach der Deichrückverlegung eine abgeschlossene Absperranlagen für den Rückstau der Rossel im Hochwasserfall zu installieren. Die Planungen dazu sind weitgehend abgeschlossen, so dass im Laufe des Jah-res mit der Realisierung begonnen werden kann.
Brumme, der zugleich Fraktionssprecher in Sachen Hochwasser ist, stellte fest, dass diese Maßnahmen im Wesentlichen auf das Wirken des zeitweiligen Aus-schusses Hochwasser zurückzuführen sind. „Ohne das effiziente und intensive arbeiten des Ausschusses wäre dieser Fortschritt so sicherlich noch nicht ereicht.“