Aus dem Dornröschenschlaf geweckt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Christian Tylsch   
Montag, 25. Februar 2008 um 00:00

Kurt Brumme zur TeilortsumgehungDer Landtagsabgeordnete Kurt Brumme informierte in einer Pressemitteilung über einen Schriftverkehr mit dem Minister für Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Karl-Heinz Daehre, in dem er eindringlich den Bau der Teilortsumgehung in Roßlau forderte.
Nach einigen vergeblichen Anläufen gelang es Brumme nun die Zusage zu bekommen, dass die Planung wieder aufgenommen wird um die Rahmenbedingungen für einen Bau entsprechend des Bundesverkehrswegeplanes bis 2015 zu realisieren.

 

icon PM 2/2008 - Teilortsumfahrung B184 (37.16 kB)

 

Nachdem die Planung zur Teilortsumgehung B184 in Roßlau zehn Jahre lang auf Eis lag, hat der Landtagsabgeordnete Kurt Brumme dieses Thema im Sommer 2007 erneut aufgegriffen. Nach Informationen aus dem Ausschuss für Landesentwicklung und Verkehr drohte diese Maßnahme aus dem vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes gestrichen zu werden, wenn die Planung nicht in der nächsten Zeit zum Abschluss gebracht worden wäre.

Nach einem Besuch des Staatssekretärs aus dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr, Dr. Gottschalk, hatte dieser mitgeteilt, dass die Maßnahme aus Wirtschaftlichkeitsgründen gestrichen werden sollten.

In einem Brief des Landtagsabgeordneten an den Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz Daehre, in dem noch einmal auf die angespannte Verkehrssituation auf der B184 und den maroden Zustand der „Zerbster Brücke“ verwiesen wurde, bat er diese Maßnahme nochmal auf die Tagesordnung zu nehmen. Mit seinem Antwortschreiben vom 29. Oktober 2007 sah der Minister weiterhin wenige Möglichkeiten dieses Vorhaben in absehbarer Zeit zu realisieren.

Kurt Brumme lies an dieser Stelle jedoch nicht locker und verfasste nach einigen Gesprächen sowohl mit dem Minister als auch der Stadt Dessau-Roßlau ein erneutes Schreiben an den Minister. In diesem Schreiben wies er u.a. auch auf die nachteiligen wirtschaftlichen Folgen hin.

In einem Antwortschreiben vom 4. Februar diesen Jahres erklärte der Minister, dass gemeinsam mit der Stadt Dessau-Roßlau die Planung wieder aufgenommen werden soll und Varianten zur Linienführung fachlich begründet werden. Somit könne den Forderungen nach Wirtschaftlichkeit beim Ausbau seitens des Bundesverkehrsministeriums entsprochen werden.

Kurt Brumme zeigt sich zuversichtlich, dass bis zum Ende der Gültigkeit des aktuellen Bundesverkehrswegeplanes im Jahr 2015 diese Teilortsumfahrung realisiert werden kann.

Neben diesem Thema gibt es noch eine weitere positive Nachricht. So informierte Kurt Brumme darüber, dass an der Kreuzung Finkenherd / Meinsdorfer Straße im Sommer 2008 mit dem Bau eines Kreisverkehrs begonnen wird. Vorrangegangen waren auch hier einige Diskussionen, welche das Projekt in Frage stellten. Somit, so Brumme, wird ein Unfallschwerpunkt in Roßlau beseitigt.

 

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